3.4.2 Theoretische Konzepte zu Schutzfaktoren
Schutzfaktoren erfüllen drei wesentliche Funktionen, indem sie risikomildernd und entwicklungsfördernd wirken und die Abwesenheit von Schutzfaktoren allein bereits ein mögliches Risiko darstellt. • [Fußnote: Vgl Zander, M. (2009): Armes Kind- starkes Kind? S. 38–45 Die Chance der Resilienz; VS Verlag Wiesbaden.] Um Schutzfaktoren zu benennen gilt es verschiedene Konzepte der Aufrechterhaltung von Gesundheit oder Herbeiführung von Gesundheit zu berücksichtigen. Resilienz beschreibt die Fähigkeit einer Person oder eines Systems sich trotz schwieriger Lebensumstände oder Krisen sozial kompetent und verträglich zu entwickeln. • [Fußnote: Sturzbecher, D. und Dietrich, S.P. (2007): Risiko- und Schutzfaktoren in der Entwicklung von Kinder und Jugendlichen. In: Kindesmisshandlung und -vernachlässigung. Themenheft: Reszilienz, Ressourcen, Schutzfaktoren – Kinder, Eltern und Familien stärken. Jahrgang 10/Heft 1/2007. S 3–30.] Die Aufrechterhaltung der eigenen Integrität unter äußerem Druck wird hier ebenso berücksichtigt.