© FM Forum Business Solutions GmbH
A-1200 Wien, Dresdner Straße 45
E-Mail: kundenservice@forum-media.at


drucken

Neu Dokument-ID: 1029327

Albert Scherzer | Judikatur | Leitsatz

2.8 Zulässigkeit und Unzulässigkeit von Anbringen via FinanzOnline

Mit dem angefochtenen Bescheid wies die belangte Behörde eine via FinanzOnline eingebrachte Berufung des Beschwerdeführers gegen ein Erkenntnis des Spruchsenates beim Finanzamt Wien 1/23 als unzulässig zurück. Begründend führte sie aus, dem Beschwerdeführer steht zwar als Abgabepflichtigen im Abgabenverfahren zu seiner Steuernummer die Funktion der Berufung gem § 243 BAO für bestimmte Abgabenarten und Zeiträume zur Verfügung, jedoch fehlt für die hier erfolgte Einbringung einer Berufung im Finanzstrafverfahren eine entsprechende Funktion iSd § 1 Abs 2 FinanzOnline-Verordnung 2006, sodass das Anbringen gem § 5 Abs 1 unbeachtlich ist. Aus diesem Grund erübrigt sich auch ein Mängelbehebungsverfahren nach § 156 Abs 2 oder 4 FinStrG und die Berufung war sofort zurückzuweisen.

Maßgeschneidert für Ihren Erfolg: Profitieren Sie von der FORUM Media Online-Welt mit fundiertem Fachwissen, Top Suchergebnissen und vielen aktuellen Themenschwerpunkten.

Als Abonnent melden Sie sich bitte mit Ihren Zugangsdaten an, um auf den Inhalt zuzugreifen.
Oder bestellen Sie jetzt das OnlineBuch Finanzstrafrecht in unserem Shop! Zum Shop