9.1 Das Minamata Übereinkommen
Hintergrund und Entstehungsgeschichte
Das Minamata Übereinkommen (engl: Minamata Convention on Mercury) ist ein völkerrechtlicher Vertrag, dessen Zweck es ist, globale Regelungen für Quecksilber zu schaffen. Der Name stammt von der sg Minamata-Krankheit. Diese Krankheit wurde erstmals in den 1950er Jahren in der japanischen Hafenstadt Minamata beobachtet. Bekannt ist das Übereinkommen auch als Quecksilber-Konvention und es ist die Grundlage für die Quecksilberverordnung der Europäischen Union, die Verordnung (EU) 2017/852 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Mai 2017 über Quecksilber […].