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Neu Dokument-ID: 392034

Bernhard Albert | Praxiswissen | Fachbeitrag

11.6 Verletzung des mitfahrenden Kollegen bei Dienstfahrt mit eigenem Pkw

Sachverhalt

Beispiel: Bestrafung durch Bezirksgericht, Bereinigung der zivilrechtlichen Ansprüche außergerichtlich

Ein Dienstgeber entsendet vier Dienstnehmer zu einer Schulungsveranstaltung. Da kein Firmenfahrzeug zur Verfügung steht, wird ein Mitarbeiter beauftragt, sein eigenes Kraftfahrzeug zu verwenden. Als Ersatz dafür wird ihm das amtliche Kilometergeld zugesichert.

Aufgrund des alleinigen Verschuldens des Lenkers des Pkw kommt es zu einem Unfall, bei dem der Lenker selber und auch seine Beifahrer zum Teil erheblich verletzt werden.

Konsequenzen

Der Lenker wird wegen fahrlässiger Körperverletzung vom Strafgericht zu einer Geldstrafe verurteilt. Den zivilrechtlichen Schadenersatz übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung. Der Schaden am Pkw wurde dem Lenker und Halter vom Dienstgeber ersetzt.

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