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Barbara Pogacar | Praxiswissen | Fachbeitrag

12 Ersatz ideeller Schäden

Allgemeines

Strittig ist, ob durch die Worte „Tilgung der verursachten Beleidigung“ der ideelle Schaden erfasst ist und daher erst bei grober Fahrlässigkeit ersetzt werden muss. • [Fußnote: Reischauer in Rummel, ABGB, 3. Auflage, § 1324 ABGB Rz 10.]  Ideeller Schaden ist jedenfalls positiver Schaden. Wo der immaterielle Schaden schon bei leichter Fahrlässigkeit zu ersetzen ist (bspw Schmerzengeld nach § 1325 ABGB), ist er zur Gänze zu ersetzen. Die Rspr gewährt Ersatz des ideellen Schadens nur dort, wo dies eine Norm ausdrücklich vorsieht. • [Fußnote: JBl 1989, 792.]  Den Ersatz ideeller Schäden ordnet ausdrücklich an: §§ 1325, 1328, 1328a und 1331 ABGB, § 31e Abs 3 KSchG, § 213a ASVG, § 7 PersFG, § 12 Abs 1 Z 4 und § 13 Z 4 EKHG, § 16 Abs 2 UWG, §§ 77, 78 und 87 Abs 2 UrhG, § 150 Abs 3 PatG, § 56 MSchG, §§ 6 und 7 ff MedG, § 33 Abs 1 DSG und § 8 Abs 3 MRG. • [Fußnote: Reischauer in Rummel, ABGB, 3. Auflage, § 1324 ABGB Rz 12.] 

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