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Neu Dokument-ID: 1203254

Judikatur | Entscheidung

2.50 V 362/2023; VfGH; 28. Februar 2024 – bearbeitete Version

GZ: V 362/2023 | Gericht: VfGH vom 28.02.2024

Es ist nicht nachvollziehbar, inwiefern der bloße Abschluss eines für das Gastgewerbe nicht facheinschlägigen Universitätsstudiums oder Master-Universitätslehrganges den erforderlichen fachlichen und kaufmännischen Ausbildungsstandard sicherstellen und es rechtfertigen kann, den Zugang zum Gastgewerbe ohne jeglichen Nachweis facheinschlägiger Kenntnisse zu ermöglichen, während ein facheinschlägiger Ausbildungsinhalt in allen anderen Fällen gefordert ist. Für ein derartiges undifferenziertes Abstellen auf jegliche Art von Universitätsabschluss bzw Abschluss eines Master-Universitätslehrganges sieht der VfGH keine sachliche Rechtfertigung.

Aufhebung des § 1 Abs 1 Z 2 Gastgewerbeverordnung infolge Verstoßes gegen den Gleichheitsgrundsatz.

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