Hand-Arm-Vibrationen
Unter dem Begriff „Hand-Arm-Vibrationen“ versteht man mechanische Schwingungen, die bei Übertragung auf das Hand-Arm-System des Menschen Gefährdungen für die Gesundheit und Sicherheit von Personen verursachen, die mit vibrierenden Maschinen arbeiten. Die Folgen sind insbesondere Durchblutungsstörungen, Knochen- oder Gelenkschäden sowie neurologische oder Muskelerkrankungen. Hand-Arm-Vibrationen von handgeführten oder handgehaltenen Maschinen können die so genannte Weißfingerkrankheit hervorrufen. Maschinen müssen so gebaut und konstruiert werden, dass Risiken durch Maschinenvibrationen, insbesondere an der Quelle, unter Berücksichtigung des Standes der Technik so weit gemindert werden, wie es nach dem Stand des technischen Fortschritts und mit den zur Vibrationsminderung verfügbaren Mitteln möglich ist.
(VOLV; Anhang I, 1.5.9, 2.2.1.1 und 3.6.3.1 MSV 2010; Anhang III, 1.5.9, 2.2.1.1 und 3.6.3.1 MVO)