Salzburger Wohnbauförderungsgesetz 1990
§ 2b. Mittel des Fonds
(1) Der Landeswohnbaufonds erhält seine Mittel, soweit daraus nicht der Aufwand des Landes für die Förderung gemäß § 2a Abs 2 zu decken ist, durch:
1. |
| Zweckzuschüsse des Bundes gemäß dem Zweckzuschussgesetz 2001, BGBl Nr 691/1988, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl I Nr 103/2007; |
2. |
| Überweisungen des Bundes aus der Abwicklung der Bundeswohnbaufonds auf Grund des Bundesgesetzes BGBl Nr 301/1989; |
3. |
| Rückflüsse aus Förderungsmaßnahmen |
a) | nach diesem Gesetz, | |
b) | nach dem Wohnbauförderungsgesetz 1954, BGBl Nr 153, | |
c) | nach dem Wohnbauförderungsgesetz 1968, BGBl Nr 280/1967, | |
d) | nach dem Wohnbauförderungsgesetz 1984, BGBl Nr 482, | |
e) | nach dem Bundes-Sonderwohnbaugesetz 1982, BGBl Nr 165, | |
f) | nach dem Bundes-Sonderwohnbaugesetz 1983, BGBl Nr 661, | |
g) | nach dem Bundesgesetz zur Förderung der Erhaltung und Verbesserung von Wohnhäusern sowie der Stadterneuerung, BGBl Nr 164/1982, | |
h) | nach dem Wohnungsverbesserungsgesetz, BGBl Nr 426/1969, | |
i) | nach dem Wohnhaussanierungsgesetz, BGBl Nr 483/1984, | |
j) | nach dem Sonderwohnbauförderungsgesetz, LGBl Nr 36/1993, | |
k) | nach dem Sonder-Wohnbauförderungsgesetz 1997, LGBl Nr 73; | |
4. |
| Erträge aus dem angelegten Fondsvermögen; |
5. |
| Leistungen des Landes in Höhe von mindestens 112.593.000 € |
5a. |
| sonstige Leistungen des Landes nach Maßgabe der im jeweiligen Landesvoranschlag vorgesehenen Mittel; |
6. |
| sonstige Zuwendungen und Einkünfte; |
7. |
| die Aufnahme von Finanzschulden nach Maßgabe der Voraussetzungen des jeweiligen Landeshaushaltsgesetzes, auch in der Form der Übernahme von Finanzierungen des Landes. |
(2) Die Mittel des Landeswohnbaufonds sind gesondert von den Geldbeständen des Landes zu führen und zu bestmöglichen Zinsen anzulegen.
(3) Das Land Salzburg haftet für sämtliche Verbindlichkeiten des Landeswohnbaufonds.